oder: Was dabei herauskommt, wenn man beim Sonntagsspaziergang an einem wilden Bärlauchfeld vorbeikommt.

Für die Suppe:

1 kleine Zwiebel
2 EL Mehl
0,75 l Gemüsebrühe
100 g Bärlauch
1 Becher Sahne (200g)

Für die Croutons:

3 Scheiben Toast
Butter
Salz

Die kleine Zwiebel sehr fein hacken und in heißer Butter kurz glasig andünsten.
Mit 2 EL Mehl einstäuben und leicht anschwitzen.
Mit der Hälfte der Gemüsebrühe ablöschen und mit dem Schneebesen wie der Teufel glattrühren (sonst gibt es Klumpen).
Den Rest der Gemüsebrühe auffüllen.
Den Bärlauch in feine Streifen schneiden und in die Brühe geben. Ein paar Streifen zur Garnitur zurückbehalten.
Kurz aufkochen, danach mit dem Pürierstab sorgfältig pürieren.
Den Becher Sahne zugeben und mit dem Pürierstab leicht aufschäumen.
Danach noch einmal kurz aufkochen lassen und abschmecken (sollte wegen der Brühe aber nicht nötig sein).
Man kann die Suppe mit kalter Butter binden, sollte sie zu flüssig sein, man kann aber auch ein paar Brösel Soßenbinder für helle Soßen einstreuen. (Das mache ich immer, wenn ich keine Lust habe, ewig die Butter einzurühren. Man schmeckt es nicht, ehrlich!)

Für die Croutons die Toastscheiben in gleichmäßige Würfel schneiden und in reichlich Butter langsam anrösten.
Wenn sie die gewünschte Bräune erreicht haben, leicht mit Salz würzen.

Die Suppe im warmen Teller servieren und mit den restlichen Bärlauchstreifen garnieren.
Ich stelle die Croutons immer in einer Schüssel mit auf den Tisch, dann sind sie auch noch garantiert knusprig (und man kann sich auch mal ein paar mehr nehmen :-) ).

Guten Hunger!

Hermes

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