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Im Business-Bereich längst Standard: Verschlüsselung von Notebooks, sei es hardwarebasiert oder mit Softwarelösungen.
Warum sollte das private Notebook (respektive Netbook), auf dem sich in aller Regel wohl auch schützenswerte Daten befinden werden, also nicht auch verschlüsselt werden?

Ermutigt von einem Blogartikel habe ich über Nacht (der Vorgang nahm etwa 8 Stunden in Anspruch) die Systempartition meines Netbooks (Samsung NC10 mit Windows Vista) verschlüsseln lassen.

Kurzfazit: Ich lasse die Platte gerade wieder entschlüsseln.

Lange Version: Das Netbook hatte sich heute Nacht nach Abschluss der Verschlüsselung in den Ruhezustand verabschiedet. Schon beim Aufwecken heute morgen war festzustellen, dass die Reanimation deutlich länger dauerte, als dies vor der Verschlüsselung der Fall war (mehrere Minuten vs. ca. 1 Minute). Weitere Startversuche (Warmstart, Herunterfahren + Neustart, Ruhezustand + Neustart) bestätigten diesen Eindruck. Darüber hinaus war das System nach Anzeigen des Desktops etwa 10 Minuten damit beschäftigt, die Autostarteinträge zu verarbeiten. Dabei wurden zwischen 50% und 100% CPU-Zeit verbraucht. Ich habe darauf verzichtet, weitere Tests durchzuführen (Starten verschiedener Anwendungen, bzw. deren Benutzung), da schon das veränderte Startverhalten für mich einen K.O.-Faktor darstellt.

TrueCrypt Version und verwendete Verschlüsselung:
TrueCrypt 6.1a, Twofish (war im Benchmark der schnellste)