Männer lieben Spielzeug, technisches um so mehr. Folglich habe ich mir mal wieder ein neues Spielzeug gegönnt – einen Creative ZEN MP3 Player.

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Warum der ZEN und kein iPod?
Ich habe es mir nicht leicht gemacht, aber letztendlich gab es gute Gründe, die aus meiner Sicht für den ZEN sprachen:

  • Das größere und – nach meiner Meinung bessere – Display.
    Ich wollte ein Gerät, mit dem ich mir auch mal einen Video-Podcast oder gar einen Film oder eine TV-Sendung, die ich verpasst habe, ansehen kann. Und hier können 0,5 Zoll Diagonale schon etwas ausmachen.
  • Der Preis.
    In der Ausbaustufe mit 4 GB Speicher macht dies zum iPod nano zwar nur 20 – 30 Euro aus, aber immerhin.
  • Die Erweiterbarkeit.
    Der ZEN bringt einen Steckplatz für SD Karten mit und kann so leicht erweitert werden. Das Gerät verträgt sich angeblich mit Karten bis zu 16 GB (konnte ich mangels SD-Karte nicht testen).
  • Die Bedienung.
    Zugegeben, das ClickWheel des iPod ist schon irgendwie sexy, widerspricht aber irgendwie der üblichen Bedienweise von Geräten. Dies könnte ich lernen, was aber einfach nicht passt, ist die Größe der Bedienelemente bei einem iPod nano. Ich bin nun mal mit nicht gerade zarten Fingerchen gesegnet, somit ist das wirklich kleine Rädchen auf einem an sich schon kleinen iPod nano nicht mein Ding. Einfache Knöpfe mit einem 4-Wege-Schalter, das passt.
    Mein erster Eindruck: Sehr feine Sache das!
    Die mitgelieferten Kopfhörer sind nicht das Gelbe vom Ei, aber brauchbar. Meist hat man ohnehin schon (s)einen Lieblingskopfhörer zu Hause liegen. Hat man dieses Manko beseitigt, wird man mit einem schon in der Grundeinstellung ohne EQ satten, sauberen Klang entschädigt. Die Videodarstellung ist bei entsprechendem Ausgangsmaterial knackig scharf und brillant.
    Was gar nicht geht: ein 5 cm USB-Kabel, das dem Gerät beiliegt, kann nur ein Ergebnis eines extremen, den Geist benebelnden Sparanfalls sein, denn einen wirklichen Nutzen hat es nicht.

Fazit: Ja, ich habe das Gefühl, die richtige Entscheidung getroffen zu haben. Ob dies so bleibt, wird der Alltagseinsatz zeigen.